Kristina Maria Rainer

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Kristina Maria Rainer

Urban trees

Urban trees


Bäume und Wälder haben seit Millionen von Jahren eine wichtige Bedeutung für die Gesellschaft. Sie fungieren nicht nur als unser ursprünglicher natürlicher Lebensraum und effektivster Helfer bei der Regulierung des Klimas, sondern bergen auch uralte Geschichte, unzählige Mythen, Traditionen und Erzählungen. Sie gelten als Orte der Kultur und des Friedens und sie können nachweislich zum persönlichen Wohlbefinden des Menschen beitragen.

 

Einer der größten Industrie- und Arbeitssektoren ist auf Bäume angewiesen – Holz ist einer der substanziellsten Werkstoffe überhaupt und scheint für uns unverzichtbar zu sein.

 

Das  Langzeit-Fotografieprojekt urban trees dreht sich um die paradoxe

und unleugbare Tatsache, dass die Bedeutung von Waldflächen für die Menschheit in Vergessenheit geraten ist. Es soll verdeutlichen, wie die Funktion und Verbindung zwischen Bäumen und Menschen nicht nur vernachlässigt wird, sondern auch, inwiefern es zu zunehmenden Probleme bei der Bestandsregulierung von Bäumen in modernen Stadtgebieten gibt, die sich eher zu einer Art des Missbrauchs entwickelt.

 

Ein Hauptproblem ist, dass die Gesellschaft oft versucht, Bäume in eine städtische Umgebung zu integrieren, während sie der Stadtentwicklung, den wirtschaftlichen Aktivitäten und dem öffentlichen Wohl Vorrang vor etwas eigentlich so Grundlegendem wie der Gesundheit der Bäume gibt. Dies zieht Folgen wie instabile Straßen nach sich, die dadurch entstehen, dass Bäume aufgrund von Platzmangel ihre Wurzeln unter dem Beton erstrecken.

In einigen dieser Fälle ist es nicht ungewöhnlich, dass die Natur schließlich die Oberhand gewinnt.