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Ximena Natera

Ein Kampf um die Existenz: die letzten Yuma

Ein Kampf um die Existenz: die letzten Yuma

(See english version below)


Etwa 40.000 nomadische Indigene der Sprachfamilie Yumano-Cochimí lebten auf der Halbinsel Baja California in Mexiko. Heute gibt es weniger als 2.000 Ureinwohner aus fünf Nationen. Folgt man offiziellen Prognosen, so werden auch sie in weniger als 20 Jahren nicht mehr existieren.

Der Klimawandel, die Besetzung des Landes durch Siedler und eine Politik, die in Rassismus wurzelt, haben diese Gruppen an den Rand der Existenz gebracht.

 

Dieses visuelle Projekt ist eine Reise über die Halbinsel, über das weite und sich verändernde Land und zu den Völkern, die es Tausende von Jahren bewacht haben und die entgegen aller offiziellen Behauptungen immer noch dort leben. Jedes Jahr treffen sich die Cucapá während der sechs Wochen des Fischfangs, die die Zeiten des Mondes markieren; die Kumiai aus der unwirtlichen Sierra machen die Freiheit zu ihrer Ideologie des Überlebens; die Kiliwa haben sich angepasst, um nach den gleichen Regeln wie die Weißen zu spielen; die Pa Ipai wehren sich dagegen, in Vergessenheit zu geraten (sie sind diejenigen, in deren Lebensweise die staatlichen Institutionen am meisten eingegriffen haben) und die letzten Ku'ahl-Sprecher:innen errichten ihr eigenes Museum als Vorbereitung auf den Augenblick, in dem ihre Existenz zu Ende geht.

 

Abseits von ihnen allen vollziehen die Cochimí eine Gedächtnisübung und kämpfen um die Anerkennung ihrer Identität, die den Ausdruck der Selbstidentifikation mit Bedeutung füllt.


A fight for existence, the last Yumans


About 40,000 nomadic Indians of the Yumano-Cochimí linguistic family lived in the Baja
California peninsula in Mexico. Today there are less than 2,000 natives from five nations and,
according to official forecasts, in less than 20 years they will have ceased to exist. Climate
change, occupation of the land by settlers, and policies rooted in racism have pushed these
groups to the brink of extinction.


This visual project is a journey across the peninsula, the vast and changing land and the nations
who have guarded it for thousands of years, and who contrary to any official narrative, are still
there. Every year, the Cucapá meet during the six weeks of fishing that mark the times of the
moon; from the inhospitable sierra, the Kumiai make freedom their ideology of survival; the
Kiliwa have transformed to play by the same rules as whites; the Pa Ipai resist being forgotten
(they are, paradoxically, the ones that have had the most intervention of State institutions) and
the last speakers of the Ku'ahl build their own museum for when they no longer exist.


Away from everyone, the Cochimí do a memory exercise and fight for the recognition of their
identity that fills the phrase self-identification with meaning